Mit dem Studienabschluss hatten Papa und seine Freunde zwar das erstrebte Ziel erreicht, aber wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation war zu diesem ungünstigen Zeitpunkt ein guter, schneller Start ins neue Berufsleben trotz ausgezeichneter Noten recht ungewiss. Bei der Beratung unter den Mitabsolventen, wie man denn die Chancen auf einen guten Berufsstart deutlich verbessern könnte, kam auch meines Wissens der Vorschlag auf, „attraktiver Ge­schäftsnachfolger“ zu werden. Diese Art der Geschäftsnachfolge hatte eine lange Tradition in Deutschland, schon aus dem Zunftwesen des Mittelalters. So war es immer noch nicht unüb­lich, dass eine Geschäftswitwe einen Nachfolger heiratete oder ein jüngerer Kandidat um eine der Meistertöchter anhielt. Beispiele dafür kann man u.a. auch in der Literatur nachlesen, z.B. den Besuch von Joh. Seb Bach in Lübeck: es ging um die Stelle des Kantors an St. Marien. (Es blieb allerdings nur beim Vorspiel, nicht zuletzt, weil die Tochter total unattraktiv war). Im Kreise der engsten vier Freunde, von denen es leider nur ein sehr vergilbtes, gemeinsames Foto gibt, wurde auch dieses als Alternative für hoffnungsfrohe Nachwuchskräfte ins Kalkül gezogen. Papa ergriff ja bekanntlich diesen Weg, wie gleich berichtet wird. Ob die anderen drei damals auch ähnliche Aktivitäten gestartet haben, darüber gibt es leider keine gesicherten Informationen.