1906 war auf der Sennigshöhe bei Drossenhausen der nach der verstorbenen Herzogin Alexandrine benannte Aussichtsturm eingeweiht worden. Zu seinem Unterhalt bildete sich im darauf folgenden Jahr der Coburger Zweigverein des Thüringerwald-Vereins. Dem baufälligen Turm folgte in den Dreißiger Jahren die noch heute bestehende Alexandrinenhütte.

Nach der Gründung der DDR wurde im thüringischen Bereich hinter dem „Eisernen Vorhang“ der Thüringerwald-Verein komplett aufgelöst. Der einzige ununterbrochen bestehende Zweigverein und damit das „missing link“ für den nach 1989 wieder gegründeten Verein im nunmehr bundesrepublikanischen Freistaat Thüringen war – dank des Anschlusses Coburgs an Bayern 1920 – die Coburger Gruppe.