Als Graf Heinrich von Henneberg sich mit Krieg und anderen Untaten nicht gegen den Landgrafen durchsetzen konnte, kam bei ihm die Sorge auf, er würde mit mit solchen Vorhaben nichts erreichen, ohne sich selbst erheblichen Schaden zuzufügen. Außerdem befürchtete er, bei einem längeren Krieg bliebe seine Tochter die ganze Zeit in einer entwürdigenden Situation, weil sie von ihrem Eheherrn getrennt war. Deswegen tat er alles, (218v) um den Landgrafen zu versöhnen. Er schaffte es, dass es zu freundlichen Tagen kam. Daraufhin verabredeten beide Seiten, dass gegenseitig alle Gefangenen freikämen und dass die Tochter des Grafen von Henneberg, die Herrin Katharina, umgehend wieder zu ihrem Eheherrn, dem Landgrafen, ziehen sollte. Sie vereinbarten auch, dass der Graf zwar all seine Schlösser und Städte dem Landgrafen, seinem Schwiegersohn, und seiner Tochter huldigen lassen sollte, über diese aber Zeit seines Lebens noch verfügen könne. So kamen die Städte und Schlösser Coburg und Sonneberg zusammen mit anderen Städten und Schlössern der (heutigen) Herzöge zu Sachsen im Frankenland an die Landgrafen zu Thüringen.