Gerhard Bellosa, 1927 in Schweinfurt geboren, war von Juni 1943 bis September 1044 Luftwaffenhelfer bei der Heimatflak in Schweinfurt, wurde beim ersten Luftangriff auf die Stadt verwundet, im Oktober 1944 zur Wehrmacht eingezogen und erlebte die letzten Monate des Krieges an der Front im Kesseln von Holland.

Nach der Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft begann er seine Laufbahn als Lehrer im November 1945. Er unterrichtete von 1946 bis 1994 an verschiedenen Volksschulen, an der Staatlichen Realschule I und der Staatlichen Fachoberschule in Coburg. Seine Hauptfächer waren Deutsch und Englisch. Die Liebe zur Dichtung und zur Musik haben ihn geprägt.

Seit dem Tod seiner Frau Maria 1997 und einem nachfolgenden Schlaganfall, von dem er sich wieder erholen konnte, ist Bellosa literarisch tätig: Menschen und Wege; Unsere Welt in Malerei, Dichtung und Musik; Die Sprache der Musik, Neue Lieder – nicht nur im Kindergarten.

Außerdem komponiert er und versucht, auch mit Hilfe der Aquarellmalerei seine Erlebisse zu verarbeiten. In der Seniorenbegegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt in Coburg unterrichtet er wieder Englisch. In den Coburger Kindergärten führt er die Kinder in die Welt der Musik und der englischen Sprache ein. Die Schlaganfallselbsthilfegruppe regt er zum Aquarellmalen an, um die Feinmotorik zu fördern und das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.