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Stolperstein für Max Hecht, Albertsplatz 5a

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Hier wohnte Max Hecht. Die Patenschaft über seinen Stolperstein haben Iris und Rolf Metzner übernommen.

Max Hecht wurde 1902 geboren. Im März 1933 wurde er von SS-Mitgliedern verhaftet und aus seinem Haus geschleppt. Die Nazis brachten ihn in die Alte Herberge neben dem heutigen Rathaus in die so genannte Prügelstube. Eine Zeugin sagte aus, dass sie beobachtet hat, wie Max Hecht in der Prügelstube geschlagen und ausgepeitscht wurde. Die Zeugin hörte, wie einer der Schläger sagte, „Seht nur, wie der Hechts schnalzt.“ Ende April wurde Max Hecht aus der Haft entlassen. 1937 flüchtete er aus Coburg. Zunächst ging er nach Kolumbien, anschließend wanderte er in die USA aus.


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Quellen

Stadtarchiv Coburg. Hubert Fromm: Die Coburger Juden. Geschichte und Schicksal. Initiative Stadtmuseum, Coburg 2001.


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letzte Aktualisierung am 23.05.2014 09:07:05