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Stolperstein für Moritz und Isidor Bissberg, Spitalgasse 7

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Hier wohnten Moritz und Isidor Bissberg. Die Patenschaft über ihre Steine haben Dora und Lutz Haenicke und Siegfried Wolf übernommen.

Moritz Bissberg wurde am 30. März 1882 in Warschau geboren, Isidor Bissberg am 13. Februar 1873 in Fürth. In der Spitalgasse 9 betrieb Moritz Bissberg das Geschäft „Nürnberger Bazar“. Die beiden Bissbergs wurden im März 1933 von den Nazis verhaftet, in die Prügelstube gebracht und dort misshandelt. Ein Zeuge sagte aus, dass einer der beiden in der Prügelstube am Boden lag und sehr stark geblutet hat.

Kurz darauf beschlossen die Bissbergs aus Coburg zu flüchten. Isidor Bissberg ging am 26. Mai 1933 in die Schweiz, Moritz Bissberg verließ die Vestestadt im November des gleichen Jahres. Was aus den beiden wurde, ist nicht bekannt.


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Quellen

Stadtarchiv Coburg Hubert Fromm: Die Coburger Juden. Geschichte und Schicksal. Initiative Stadtmuseum, Coburg 2001.


Informationen

Kategorien: Stolpersteine |

letzte Aktualisierung am 23.05.2014 09:47:36