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Stolperstein für Franz Forchheimer, Bahnhofstraße 28

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Hier wohnte Franz Forchheimer. Er wurde am 22. Januar 1926 in Coburg geboren. Auch er wurde, weil er Jude war, in der öffentlichen Schule diskriminiert. Als er die öffentliche Schule nicht mehr besuchen durfte, ging er zusammen mit seiner Schwester Anne in die jüdische Schule der Familie Hirsch. Er musste die Reichspogromnacht in Coburg erleben. Im Februar 1939 verließ er Deutschland mit einem Kindertransport, der ihn nach England brachte. Dort blieb er ein Jahr lang. Danach reiste er im April 1940 mit seiner Familie in die USA, wo er später als Sales Manager arbeitete. Er hat nie geheiratet und hat sein Leben lang in Columbus gewohnt. Er reiste sehr gerne und hatte ein enges Verhältnis zu seiner Schwester Anne und ihrer Familie. Er starb am 30. August 2000.

Die Patenschaft haben Angehörige der Familie übernommen.

 

 

Die Patenschaft haben Angehörige der Familie Forchheimer übernommen.

 

 


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Quellen

Fromm, Hubert: Die Coburger Juden. Geschichte und Schicksal. Herausgegeben vom Evangelischen Bildungswerk Coburg und der Initiative Stadtmuseum Coburg. Neustadt bei Coburg. Patzschke 2001.


Informationen

Kategorien: Stolpersteine | Jüdische Frauen |

letzte Aktualisierung am 29.07.2014 11:39:15