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Stolperstein für Helen Forchheimer, Bahnhofstraße 28

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<p style="line-height: 150%"> <font size="3"><font color="#000000"><font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000"><font face="Times New Roman">Helen Forchheimer, geb Krämer, wurde am 21. Februar 1899 in Südafrika geboren. Ihre Eltern, Frieda und Carnelius Krämer, waren nach Südafrika ausgewandert, wo andere Familienmitglieder bereits ein Warenhaus betrieben. 1904 verließ die Familie Südafrika und zog nach München, wo Helen bis zu ihrer Hochzeit mit Max Forchheimer 1921 lebte. Nach der Hochzeit lebte das Paar in Coburg.</font></font></font></font></font></font></p> <p> <font size="3"><font color="#000000"><font face="Times New Roman"><font size="3"><font color="#000000"><font face="Times New Roman">Nach der Reichsprogramnacht gelang es ihr, ihre Kinder nach Holland zu bringen, wo sie in einem Flüchtlingslager unterkamen. Sie selbst verließ Coburg am 8. Dezember 1938 und landete wie durch ein Wunder im selben Lager wie ihre Kinder. Ende August 1939 fuhren sie und ihre Kinder mit dem Schiff in die Vereinigten Staaten und ließen sich in Cleveland, Ohio, nieder, wo sie ihren Mann Max wiedertraf. Helen Forchheimer lebte in Cleveland bis zu ihrem Tod am 4. November 1964.</font></font></font></font></font></font></p> <p style="line-height: 150%"> &nbsp;</p> <p style="line-height: 150%"> &nbsp;</p>


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Quellen

Fromm, Hubert: Die Coburger Juden. Geschichte und Schicksal. Herausgegeben vom Evangelischen Bildungswerk Coburg und der Initiative Stadtmuseum Coburg. Neustadt bei Coburg. Patzschke 2001.


Informationen

Kategorien: Stolpersteine | Jüdische Frauen |

letzte Aktualisierung am 29.07.2014 11:40:11